Diagnostik

In der Augenklinik Westfalen bieten wir das gesamte Spektrum augenärztlicher Fachuntersuchungen.
Die Diagnostik erfolgt mit Geräten der neuesten Generation.

Arbeitsmedizinische Untersuchungen

  • Untersuchung nach Bildschirmarbeitsplatz-Verordnung
  • Untersuchung nach G 25 (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeit)
  • Untersuchung nach G 41 (Arbeiten mit Ab Sturzgefahr)
  • Eignungsuntersuchung auf Veranlassung des Arbeitgebers (Polizei / Feuerwehr)
  • Augenärztliches Attest zur Einstellung bei bestimmten Arbeitgebern


Gutachten

  • Eignungsgutachten (Tauglichkeitsprüfung z. B. für ein Verkehrsmittel)
  • Schadensgutachten (Minderung der Erwerbsfähigkeit, Minderung der Gebrauchsfähigkeit)
  • Rentengutachten (zur Feststellung einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit)
  • Berufskrankheiten am Auge
  • Führerscheingutachten für alle Führerscheinklassen

Kontaktlinsenberatung / Sehschule

Glaukom-Diagnostik

  • Non-Contact-Tonometrie (NCT)
    Verfahren zur Bestimmung des Augeninnendrucks. Durch einen leichten Luftstrahl wird mit dem Gerät der Widerstand und damit der sogenannte AID (Augeninnendruck) gemessen.
  • Pachymetrie
    Berührungs- und schmerzfreie Bestimmung der Hornhautdicke
  • Gonioskopie
    Untersuchungsverfahren zur Bestimmung des Kammerwinkels im Auge mit einem Kontaktglas (Gonioskop)
  • GDx-Nerve FiberAnalyzer
    Diagnoseverfahren zur Beurteilung der Nervenfaserschicht am Augenhintergrund. Mit dieser Methode wird nicht nur die Oberflächenstruktur, sondern auch die Dicke der Nervenfaserschicht des Auges in dem Bereich der Netzhaut gemessen, in dem der Sehnerv aus dem Auge austritt.
  • Perimetrie
    Unbelastende Methode zur Prüfung des Gesichtsfeldes. Das Gesichtfeld bezeichnet den Teil des Raumes, der bei unbewegtem Auge wahrgenommen werden kann. Mit der Untersuchung kann eine Aussage über die äußeren und inneren Grenzen des Gesichtsfeldes getroffen werden. Zudem kann die Empfindlichkeit des Sehsysems im wahrgenommenen Raum bestimmt werden.

Netzhaut-Diagnostik

  • Fluoreszenz-Angiographie (FAG)
    Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Gefäßsystems der Netzhaut zur Diagnostik von Augenhintergrundveränderungen. Es wird ein Farbstoff (Fluorescein) in eine Blutader am Arm appliziert und mit einer speziellen Augen-Videokamera der Augenhintergrund beobachtet.
  • Optische Kohärenz Tomographie (OCT)
    Präzises, schmerz- und berührungsfreies Messverfahren, mit dem die Strukturen der Netzhaut und der Aderhaut hochauflösend dargestellt werden können. Durch die 20-fach höherer Messgenauigkeit im Vergleich zum Ultraschall können auch kleinste Veränderungen am Augenhintergrund sichtbar gemacht werden.
  • Funduskamera-Untersuchung
    Fotographische Dokumentation von Veränderungen der hinteren Augenabschnitte. Die Kamera erzeugt genaueste Aufnahmen des Augenhintergrundes, die am Bildschirm sofort sichtbar sind und beurteilt werden können. Die Aufnahmen werden in einer Datenbank gespeichert und ermöglichen damit zusätzlich Verlaufskontrollen von Befunden mit größter Genauigkeit.
  • Diabetisches Screening
    Screening-Untersuchungen bei Diabetikern zur Abklärung der diabetischen Retinopathie und der Makulopathie nach den Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft.

Refraktive Diagnostik im Vorfeld einer OP

Durch die Weiterentwicklung der Augendiagnostik ist es heute möglich, für jeden Patienten die für sein Auge optimierte Behandlung zu berechnen. Vor einem operativen Eingriff (LASIK, LASEK oder linsenchirurgische Eingriffe) ist daher eine ausführliche und exakte Diagnostik wichtig. Dabei werden im wesentlichen und abhängig vom Einzelfall folgende Voruntersuchungen durchgeführt:

Anamnese
systematische Befragung zur Erhebung der individuellen Krankengeschichte

Hornhauttopographie
optische Darstellung der Hornhautvorderfläche und -rückfläche

Aberrometrie
Darstellung der Brechkraftfehler des gesamten Auges

Pupillometrie
Messen und Aufzeichnen der Pupillenweite und seiner Veränderung mit einem speziellen Messgerät (Pupillometer)

Aberrometrie (Wavefrontanalyse)
Messung der Brechkraft des Auges an mehr als 50 verschiedenen Punkten. Mit dieser „Wellenfront”-Diagnostik wird der Gesamtbrechkraftfehler des optischen Systems graphisch darstellt.

Pachymetrie
Berührungsfreie Bestimmung der Hornhautdicke

Tonometrie
Messung des Augeninnendrucks

Ophthalmoskopie
Untersuchung des Augenhintergrundes

Biometrie mit IOL-Master
Messung der Länge des Auges (Axiallänge), des Abstandes zwischen Hornhaut und Linse (Vorderkammertiefe), des Hornhautdurchmessers und der Hornhautkrümmungsradien (Keratometrie). Diese Messung ist grundlegend für die Berechnung und Auswahl des entsprechenden Linsenimplantates (Artiflex, Artisan, ICL, ReSTOR usw.)

Ausführliches Aufklärungsgespräch
In diesem Gespräch erläutern wir Ihnen, ob Sie für einen refraktiv-chirurgischen Eingriff geeignet sind, klären Sie über alle weiteren Schritte auf und beantworten all Ihre Fragen.