Femto-LASIK (i.e. LASIK)
Die Femto-LASIK (auch Femtosekunden-LASIK oder Laser-LASIK) wurde 2001 in den USA entwickelt. Sie gilt als das bislang modernste und sicherste Verfahren zu Korrektur von Kurz- bzw. Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung.
Anders als bei der herkömmlichen LASIK wird die Hornhautlamelle nicht mittels Mikrokeratom erzeugt, sondern mit einem präzisen und berührungsfrei arbeitenden Laser, dem sog. Femtosekundenlaser. Die LASIK ist so erstmals komplett ohne den Einsatz mechanischer Geräte möglich.
Selbst die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA setzt sei September 2007 bei Fehlsichtigkeiten ihrer Astronauten auf die Femto-LASIK. Erstmalig werden seit diesem Zeitpunkt auch Bewerber berücksichtigt, die sich dieser modernen Form der LASIK unterzogen haben. Bereits einige Zeit vorher hatten die US Navy und die Air Force die Vorschriften für LASIK-Korrekturen ihrer Flugzeugführer gelockert und die Femto-LASIK für Jetpiloten auf Flugzeugträgern zugelassen.
Die Femto-LASIK ist zur Korrektur folgender Fehlsichtigkeiten geeignet:
Kurzsichtigkeit bis ca: -10 dpt.
Weitsichtigkeit bis ca. + 3 dpt.
Hornhautverkrümmung bis ca. 4 dpt.
Die Hornhautlamelle mit dem Femto-Sekundenlaser entsteht, indem viele tausend Laserimpulse in einer Ebene aneinander gereiht werden. Über das Operationsmikroskop und einen Monitor kann der Operateur den Fortschritt des Laserschnitts exakt verfolgen.
Wie bei der herkömmlichen LASIK wird dann die Fehlsichtigkeit durch Schleifen der Hornhaut mit dem Excimer-Laser korrigiert.
Zum Schluss wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Sie saugt sich von selbst fest, muss also nicht genäht werden.



