LASIK

Die LASIK (Laser in situ Keratomileusis) wird seit 1993 angewendet und ist heute das am häufigsten angewendete Verfahren im Bereich der refraktiven Chirurgie. Seit ihrer Einführung wurde die Methode ständig weiter entwickelt und optimiert.

Mit der LASIK lassen sich grundsätzlich folgende Fehlsichtigkeiten korrigieren:
Kurzsichtigkeit bis ca: -10 dpt.
Weitsichtigkeit bis ca. + 3 dpt.
Hornhautverkrümmung bis ca. 4 dpt.

Das LASIK-Verfahren ist eine Kombination von Schnitttechnik und Anwendung eines Excimer-Lasers. Zunächst wird die Hornhautlamelle (Flap) mit dem computergesteuerten Mikrokeratom präpariert und wie ein Buchdeckel aufgeschlagen.

Mit dem Excimer-Laser werden nun entsprechend der vorliegenden Fehlsichtigkeit winzige Tausendstel Millimeter Hornhautgewebe abgetragen.

Anschließend wird der Flap wieder zurückgeklappt. Durch innere Bindungskräfte saugt er sich von selber an und ist nach wenigen Tagen wieder angewachsen. Es muss daher nicht genäht werden.

Der LASIK-Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Durch die betäubenden Augentropfen, die vorab gegeben werden, ist er schmerzfrei. Sie können direkt nach der Operation wieder nach Hause gehen (bitte an diesem Tag nicht Auto fahren) und meist bereits am nächsten Tag Ihrem normalen Tagesablauf folgen. Ein gutes Sehvermögen ist meist schon nach einigen Stunden wiederhergestellt. Da der natürliche Aufbau der oberflächlichen Hornhautschichten erhalten bleibt, verläuft der Heilungsprozess in aller Regel sehr schnell und ohne Komplikationen.