PRK (Photorefraktive Keratektomie)

Die PRK ist eines der ersten entwickelten Augenlaser-Verfahren und wird bereits seit Mitte der 80er Jahre bei Fehlsichtigkeiten angewendet. Von der Methode her ähnelt sie der LASEK. Ebenso wie diese eignet sich die PRK für Patienten, die wegen einer zu dünnen Hornhaut nicht für eine LASIK-Operation in Frage kommen.

Mit der PRK lassen sich geringe und mittelgradige Kurzsichtigkeit (bis ca. - 6 dpt.) sowie Hornhautverkrümmung bis ca. 3 dpt. ausgleichen.

Bei der PRK wird die Hornhaut des Auges im Bereich der oberen Gewebeschichten bearbeitet. Dazu wird unter dem Operationsmikroskop zunächst die oberste Hornhautschicht, das sog. Epithel, mit Hilfe eines kleinen Spezialinstrumentes in Form eines Schabers entfernt.


Danach wird die neue Form der Hornhaut mit dem Excimer-Laser nach einem vom Computer errechneten Profil exakt modelliert.


Anschließend wird eine dünne Kontaktlinse auf das operierte Auge gesetzt, die für einige Tage dort verbleibt. Sie dient als eine Art natürliches Pflaster.


Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert pro Auge ca. 10 bis 15 Minuten. Durch anästhesierende Augentropfen ist er völlig schmerzfrei. In der Regel wird zunächst ein Auge operiert und das andere nach erfolgter Abheilung. Nach dem Eingriff wird das Auge mit einem Verband versehen. Durch die Abtragung an der Hornhautoberfläche entsteht eine kleine Wunde, die erst nach einigen Tagen komplett abheilt und zu Schmerzen nach der Operation führen kann.

Die Sehschärfe ist unmittelbar nach der Operation häufig herabgesetzt. Die Sehfunktion stabilisiert sich im Laufe von drei bis sechs Monaten.